Ausflug nach Coburg

Vor längerer Zeit hatten wir schon die Veste Coburg besucht, nun wollten wir auch die Stadt erkunden. Wir schlüpften durch das Ketschentor in die Coburger Altstadt. Direkt davor befindet sich ein Hotel, welches ein wenig kolonial anmutet.

In der Altstadt sind viele verschiedene Gebäude und Bauweisen zu bewundern.

Auf dem Marktplatz steht ein Prinz-Albert-Denkmal, welches Königin Viktoria der Heimatstadt ihres Gatten schenkte.

Unweit des Marktplatzes liegt der Schloßplatz mit Schloß Ehrenburg, dem Landestheater und dem Palais Edinburgh.

Natürlich hat jedes Schloss auch seinen Park, den wir ebenfalls kurz besuchten. Am Anfang des Parks thront eine mächtiges Reiterdenkmal mit Herzog Ernst II.

Im Park wurde wohl versucht, Altes mit Neuem zu verbinden. Hier deutlich bei der Treppe im linken Bild. Beim rechten Schild wussten wir nicht so richtig weiter.

Rechts neben dem Park befindet sich die Reithalle, welche heute wohl zum Landestheater gehört.

Ein paar weitere Altstadimpressionen rundeten unseren Besuch ab.

Irgendwie hat sich da wohl auch ein Bayer nach Coburg hineingeschmuggelt.

Schon bei unserer Ankunft hatten wir uns direkt eine der lokalen Spezialitäten gegönnt: Coburger Bratwürste, welche über Kiefernzapfen gegrillt werden. Nach unserem Rundgang wollten wir dann auch noch zwei weitere Spezialitäten probieren, die es nur hier gibt: Coburger Klöße, die sehr weich sind, und das Coburger Schmätzchen, ein leckerer Nachtisch. Ein passendes Restaurant dafür war schnell am Marktplatz gefunden. Es war alles wirklich lecker!

Ein bisschen ungewöhnlich war das große Polizeiaufgebot auf dem Marktplatz und als dann auch noch Suchmanschaften den Markplatz, Gullideckel und Pflanzenbottiche mit Taschenlampen untersuchten, wurde es etwas gruselig. Wieder zu Hause fanden wir dann uch den Grund in der Zeitung. Spannend war, dass wir danach wohl noch direkt am Tatort vorbeigelaufen sind.

Ein kleiner schöner Ausflug mit schaurigem Ausgang.

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